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Eulenberg ist in Festlaune!
Stückbeschrieb
Eulenberg ist in Festlaune! Die Feier zum 325-Jahr-Jubiläum steht kurz bevor und der Bürgermeister möchte, dass für das grosse Fest alles perfekt vorbereitet ist. Schliesslich soll gebührend gefeiert werden, dass der gefürchtete General Torsten Torstenson einst in einer Nacht- und Nebelaktion aus unerklärlichen Gründen das Weite gesucht hat.
Die Vorbereitungen laufen aber anders als geplant. Der goldene Wecker aus dem Museum ist verschwunden und auch die Rathausturmuhr tickt nicht mehr richtig. Für den Bürgermeister ist klar: Der Stadtpolizist muss hier schleunigst für Ordnung sorgen.
Anders als am Tag, ist in der Nacht von dieser Hektik nichts zu spüren. Pünktlich zur Gespensterstunde erwacht, wie jede Nacht, «das kleine Gespenst». Dieses hat einen grossen Wunsch: Es möchte die Welt endlich bei Tag erleben! Aber allen Anstrengungen zum Trotz will es dem kleinen Gespenst einfach nicht gelingen, bis zum Morgengrauen wach zu bleiben. Alle noch so kreativen Versuche scheitern. Deshalb bittet es seine Vertraute Frau Uhu-Schuhu um Hilfe. Doch diese rät ihm dringend davon ab, sich am Tag blicken zu lassen. Aber auch die mahnenden weisen Worte können das Gespensterkind nicht von seinem grossen Wunsch abbringen.
Plötzlich, wie durch ein Wunder, öffnet sich das Tor zur Tages-Welt und das kleine Gespenst erwacht nicht mehr um Mitternacht, sondern zur Mittagszeit. Wie das wohl möglich wurde? Darüber macht sich das kleine Gespenst aber noch keine Gedanken. Überglücklich, dass der Traum in Erfüllung gegangen ist, geht es auf Entdeckungstour, treibt Schabernack und sorgt damit für ein Chaos in Eulenberg. Hhhhuuuujjjj! Die unbekannte Gestalt jagt so manchen Menschen Angst und Schrecken ein. Und als das Gespenst auch noch die von langer Hand geplante Feier stört, ist die Festlaune abrupt verflogen – beim Bürgermeister und beim kleinen Gespenst.
Dieses Erlebnis ist ein Weckruf. Traurig über die Enttäuschung trifft das kleine Gespenst auf die drei Apothekerkinder. Diese sind begeistert davon, dass in Eulenberg endlich einmal etwas läuft. Das kleine Gespenst aber möchte wieder zurück in seine Welt. Es vermisst die Nacht und auch Frau Uhu-Schuhu. Deswegen beschliessen die Kinder, dem Gespenst zu helfen. Die Zeit können sie nicht zurückdrehen, aber dafür bietet sich eine andere Möglichkeit an. Und so erwacht das kleine Gespenst schliesslich wieder wie gewohnt zur Gespensterstunde um Mitternacht. Das freut nicht nur das Gespensterkind, sondern auch Frau Uhu-Schuhu.
